Arabischer Frühling, da war doch was…

Es ist mittlerweile über zwei Jahre her, seit dem der arabische Frühling begann. Wir erinnern uns noch alle an Bilder, die um die Welt gingen. An die Geschichte des jungen Mannes in Tunesien, der sich selbst anzündete, an den Sturz Husni Mubaraks, an die immer noch andauernden Kämpfe in Syrien. Doch was ist heute geblieben? Wir erinnern und alle an den Beginn dieser Proteste, welche wie eine Welle durch sämtliche nordafrikanischen Staaten schwappte und nicht aufzuhalten war.

Nun zwei Jahre später ist es in der Medienlandschaft ruhig geworden um eben diese Revolution, die so sicherlich einmalig ist in ihrer Geschichte, in ihrer Art und Weise und vor allem in ihrer rasanten Entwicklung. Lediglich über Syrien wird berichtet, aber auch das nicht mehr in den Schlagzeilen, viel eher in einer Randspalte in der Zeitung. Es scheint mir, im Nachhinein so, als ob wir zwar interessiert sind am Leid dieser Menschen und auch im ersten Moment versuchen wollen zu helfen doch nachhaltig scheinen sich die Menschen für solch eine Berichterstattung über die gegenwärtige Lage nicht zu interessieren. Man ist viel zu sehr mit anderen Problemen beschäftigt. Dass es aber in Ländern wie Ägypten oder dem Bahrain alles andere als optimal läuft liegt jedoch offensichtlich auf der Hand. So rutschte jedoch Bahrain nur für ein Wochenende in den Fokus und auch nur aus dem Grund, da die Formel 1 ein Rennen in diesem Land austrug.

Es gibt sicherlich gute Artikel, welche lange recherchiert wurden, welche sich auch ausführlich mit diesem Thema befassen und mit der Sachlage in den verschiedenen Ländern. Dennoch vermisse ich in der Bevölkerung die Interesse sich über einen längeren Zeitraum dieser Problematik anzunehmen.

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