Intervenieren aber dann?

Eine Intervention der USA in Syrien rückt wohl näher, zumindest wird sicher der Kongress am Montag 09.09 damit beschäftigen, doch erscheint es fragwürdig, welchen Nutzen sich aus diesem möglichen Eingreifen ergeben soll.

Zunächst einmal möchte ich klar stellen, dass der ,wenn er so statt gefunden hat, Giftgaseinsatz absolut und unmissverständlich verurteilen zu wäre. Es gibt keine Legitimation für solch eine abscheuliche Tat.

Allerdings darf man fragen, was die USA damit bezwecken wollen, falls sie einen Militäreinsatz gegen Syrien starten. Es ist zunehmend undurchsichtig wie die Kräfteverhältnisse in dem Land sind und es ist ebenfalls nahezu unmöglich zu differenzieren, wer Oppositioneller, Regierungsbefürworter, Chaot, Provokateur, Nutznießer oder sonst etwas ist. Obama täte hier gut daran sich nicht für eine stupide kriegerische „Lösung“ einzusetzen, sondern sich durch eine diplomatische Arbeit zu profilieren. Niemand kann absehen was ein Sturz Assads für Folgen hätte. Niemand kann wissen inwiefer sich die Strömungen bündeln könnten.

Diese Unwissenheit ist viel schwerwiegender als die Absicht eines Sturzes.

Man kann nur an den Verstand der Politiker appellieren und hoffen, dass es zu einer Verständigung zwischen den Staaten kommt.

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