Empört euch!

Diesen Titel trägt eigentlich ein Buch, welches Stéphane Hessel im Oktober 2010 veröffentlichte.

Doch der Inhalt gilt genauso für das Jahr 2013. Der Essay verliert nicht an Wichtigkeit, wobei es heute mindestens genauso viele Gründe gibt sich zu empören wie dies 2010 der Fall war.

Damit möchte ich ganz explizit auf das Thema Netzneutralität eingehen, welches sich für viele deutsche Bürger als ein sehr unantastbarer Begriff vorgibt. Viele Menschen verstehen nicht, dass durch eine Regulierung des Internets Datenpakete weniger Wert sind als andere und damit eine Gleichberechtigung zum Beispiel bei Informationen unterbunden wird.

Kunden sollen zahlen um die schnellen Bahnen der Provider nutzen zu dürfen, während Personen die dies nicht tun den Standstreifen benutzen müssen. In unserer heutigen Zeit scheint uns das noch nicht als elementar, doch werden wir viel eher davon betroffen sein als uns lieb ist. Wenn plötzlich das Video bei Youtube nicht mehr so schnell lädt, weil ein anderer Anbieter mehr dafür zahlt oder Spotifysongs ruckeln, wird der Spaß aufhören.

Es scheint somit als unabdingbar, dass sich die Nutzer des Webs stärker für eine Verankerung der Netzneutralität ins Grundgesetz einsetzen müssen, als dies bisher geschehen ist. Stéphane Hessel wäre für die Empörung bestimmt dankbar!

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