Journalismus muss sich lohnen

In Zeiten des digitalen Fortschritts ist es für die Zeitungsverleger immer schwerer geworden Printmedien an den Mann zu bringen.
Die Zeit wird statt Donnerstags täglich online gelesen, die 2 € für die FAZ spart man sich und ließt auf der Homepage stündlich neue Berichte. Doch was sagt das über uns aus?

Wir erwarten, dass wir auch im Internet über die neuesten Nachrichten informiert werden, noch dazu inhaltlich höchst anspruchsvoll und gründlich recherchiert. Doch wie soll dies funktionieren? Da die meisten noch sogenannte Ad-Blocker in ihrem Browser installiert haben, lohnt es sich auch nicht für die Seitenbetreiber Werbung zu schalten, da diese nicht angezeigt wird.

Meiner Ansicht nach sollten sich die großen Nachrichtenseiten nicht scheuen ein Mal pro Jahr eine Spendenkampagne zu starten, um auf diese Weise auf das Problem aufmerksam zu machen. Es ist sicherlich auch nicht allen Lesern bewusst, dass die Verlage immer geringere Einnahmen erzielen und der Journalismus darunter leiden wird. Promintestes Beispiel dürfte die Huffington Post sein, welche es seit kurzem auch in Deutschland gibt. Diese druckt etliche Artikel, welche von freien, unbezahlten Journalisten und Bloggern verfasst wurden. Dies wird nur der erste Schritt sein auf dem Weg in eine immer weniger gründlich recherchierte Berichterstattung.

Als Konsequenz daraus sollten sich die Leute hinterfragen ob sie nur oberflächliches Geschreibe wollen für wenig Geld oder guten Journalismus, tiefgründig und anspruchsvoll verfasst. Ich hoffe auf letzteres…

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