Chance vertan

Tebartz-van Elst muss also nicht gehen. Eine kleine Auszeit soll ihn wieder in die richtige Bahn bringen und für Entlastung auf den Schultern des umstrittenen Bischofs sorgen.

Mit dieser Entscheidung macht sich die Kriche einmal mehr angreifbar. Warum muss man nicht die Konsequenzen für sein Fehlverhalten ziehen, warum darf man tun was man will ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden? Nun ja die Kirche zeigt Barmherzigkeit und Güte. Lässt ihre Geistlichen nicht vom Regen in die Traufe wandern, von Medien einer Hetzjagd aussetzen. Sie steht hinter ihnen und unterstützt sie.

Allerdings ist es für mich nur sehr schwer nachvollziehbar, dass ein Reformer wie Franziskus nicht ein Zeichen setzt, sondern einen undurchsichtigen Weg der Kirche in Kauf nimmt. Es wäre die Möglichkeit gewesen der Welt zu zeigen, dass er für eine neue Kirche steht, welche auch auf die Meinung des Volkes hört. Diese Chance ist vertan. Man kann sich kaum vorstellen wie ein Kirchenbesuch in Limburg in Zukunft aussehen soll, wenn der „Skandalbischof“ zurückkehrt. Eins ist allerdings sicher, die Kirche hat erneut viel Glaubwürdigkeit bei ihren Mitgliedern verspielt.

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