Das Phänomen Twitter

Heute war also Börsenstart für Twitter. Ungeachtet des Höhenflugs möchte ich einmal die Hintergründe und den Reiz des Kurznachrichtendienst betrachten.

140 Zeichen hat jeder User für sein Statement, sein Tweet verfügbar. Mehr geht nicht. Doch warum begrenzt man eine Kommunikation auf 140 Zeichen? Nun gut eine SMS hat ebenfalls nur unwesentlich mehr mit 160, doch gilt die SMS schon lange als überholt. Doch besteht vielleicht genau in dieser Knappheit der Anreiz? Vermutlich ja. Die Kunst besteht nicht 140 Zeichen zu erreichen, sondern in diese eine Botschaft einzubetten, eine Aussage, welche einen Mehrwert hat, etwas das interessiert. Den meisten gelingt dies selten, doch wenn es gelingt ist die Resonanz oft enorm.

Ein weiteres Phänomen bei Twitter ist, dass sich Promis auf der Plattform du Klinke in die Hand geben. Etliche Celebritys haben einen Account beim Kurznachrichtendienst um ihre Fans & Follower auf dem Laufenden zu halten. Dabei stellen sie oft scheinbar geheimes, privates zur Schau, was den Voyeurismus antreibt. Bestes Beispiel dafür ist Heidi Klum, welche Bilder von sich am Strand oder sonstige Dinge zwitschert.

Gleichauf bedeutsam ist die Verknüpfung mit den Trends. Man kann nirgendwo sonst so schnell heiß diskutierte Themen erkennen wie bei Twitter. Der Hashtag hat sich mittlerweile in den Sprachgebrauch eingebrannt und jeder weiß um was es geht.

Doch bei allem bleibt die Frage ob der Mehrheit wirklich so groß ist, dass der Wert von Twitter auf rund 12 Milliarden Dollar beziffert wird. Nun ja darüber darf jeder selbst entscheiden.

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