Geld schießt eben doch nicht immer Tore!

Die Meisterschaft ist schon lang entschieden, doch die restlichen Entscheidungen sind spannend wie nie. Wer steigt ab? Wer schafft noch den Sprung in die Championsleague und wer darf noch auf einen Startplatz im internationalen Geschäft hoffen?

Etwas mehr als nur Randnotiz dürfte dabei sein, dass auch diese Saison mehrere Mannschaften mit verhältnismäßig kleinem Etat es schaffen die großen Teams zu necken. Eintracht Braunschweig war nach der Hinrunde bereits gänzlich abgeschrieben, drehte dann allerdings in der zweiten Saisonhälfte nochmals auf. Mit einem unbändigen Willen kämpfte die Mannschaft und belohnte sich nun mit dem wieder in Sichtweite gekommenen Relegationsplatz. Ebenso der SC Freiburg. Mit starken Leistungen zuletzt gegen Hamburg, Bremen und Nürnberg konnte man sich Stand heute bis auf Platz 13 verbessern und die Ansprüche auf den Verbleib in Liga 1 deutlich unterstreichen. Deutlich weiter oben stehen Augsburg und Mainz. Beide Mannschaften mit einem geringen Etat ausgestattet, welcher eher auf einen Platz im unteren Drittel, beziehungsweise maximal gesichertes Mittelfeldplatz hindeuten würde, spielen frech auf und stehen auf Platz 8 & 6. In Augsburg haben sie den nächsten Kandidaten für Löw mit Andre Hahn großgezogen, in Mainz eine mannschaftliche Geschlossenheit entwickelt, welche die Liga beeindrucken. Ligagrößen wie der HSV und Stuttgart scheitern an nicht vorhandenen Spielkonzepten und mangelnder Einstellung. Mit ihrem Lizenzspieleretat gehören sie zu den Topvereinen der Bundesliga. Doch kontinuierliches Arbeiten wird dort leider sehr klein geschrieben. Der HSV seit Jahren das Sorgenkind der Liga, wechselt Trainer wie Saisonmode und der VFB schafft es nicht ein Konzept aufzubauen und durchzuhalten, wie es eigentlich propagiert wurde. Aus den neuen jungen Wilden wurden mittlerweile die überforderte Truppe „Jugend forscht“. Stuttgart wäre es noch eher zu gönnen den Klassenerhalt zu schaffen, hier scheint wenigstens ein Konzept vorhanden zu sein. Wieder Identifikation mit dem Publikum zu suchen. Junge Spieler aus den eigenen Reihen groß zu ziehen. Der HSV hingegen wird, sollte er den Klassenerhalt schaffen, vor einer Zerreisprobe stehen. Die Mannschaft muss neu strukturiert werden, ein Konzept muss vorgelegt werden wie man sich entwickeln möchte anstatt Geld in abgehalferte Altstars zu investieren. Folglich Hut ab vor Augsburg, Mainz, Freiburg und wie sie noch alle heißen. Trotz wenig Geld kann durch Zusammenhalt und Einstellung einiges erreicht werden.

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