Album der Woche – Mighty Oaks „Howl“

Diesmal bekommen wir es mit den Herren der deutschen Bahnd Mighty Oaks zu tun. Die Gruppe hat Ende Februar dieses Jahres ihr erstes Album veröffentlich und schwimmt nun ganz weit oben auf der Welle des Erfolgs.
Mighty Oaks, das sind Ian Hooper, Claudio Donzelli und Craig Saunders. Ein Amerikaner, ein Italiener und ein Engländer, welche sich in Berlin zusammengetan haben um ihre Folkmusik zu zelebrieren. Die internationale Besetzung verspricht nicht nur eine kulturelle Diversität, sondern kann dies auch auf ihre Songs übertragen.
Die Band erinnert von ihren Melodien, ihrer Art und Weise wie sie Stücke performen und dem überragenden Debüt sehr an Mumford and Sons.

Die Single „Brother“ läuft derzeit auf diversen Radiosendern und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die nächste Singleauskopplung folgen wird.

Der erste Song des Albums ist dann eben „Brother“ und handelt von Träumen und Wünschen, vom Gefühl sich auf jemanden absolut verlassen zu können und einfach frei zu sein. Wunderschön gespielt und mehr als nur ein Ohrwurm. Weiter geht es mit „Seven Days“, sowie „Back to you“. Ein bisschen ruhiger lassen es die 3 hier angehen. Jeweils ein Zwischending von Balade und Folkpop. In Back to you kommt nachdem sie zusammen in den Chor einstimmen fast Gänsehaut auf. „When I dream, I see“ reißt ein bisschen aus dem Indiefolk aus, ist wirklich stark baladenmäßig inszeniert aber wunderschön. „Just one day“ ist für mich der Höhepunkt des Albums.

Mit immer wieder kleinen Pausen im Lied, einem stimmigen Refrain und dem Mut Refrain und Vers miteinander verschmelzen zu lassen entsteht hier etwas vollkommenes. Durch das Tempo des Songs wird man geradezu mitgerissen. Man wippt automatisch mit, nimmt den Beat auf.

„Shells“ & „You saved my soul“ sind erneut ruhiger und nachdenklicher gestaltet. „The golden Road“ ist für mich das schwächste Lied des Albums. Es klingt für mich nicht ganz fertig gedacht. Die Idee ist schön, aber es fehlt mir etwas Elan in der Stimme des Leadsängers. Gegen Ende des Albums legen sie dann aber nochmal eine ordentliche Schippe drauf und zeigen mit „Horse“ und „Howl“ nochmals wie gut sie sind. Trotz oder vielleicht vor allem weil es das erste Album der Band ist überzeugen sie mit einer wunderschön hangemachten Scheibe. Ohne Autotunes oder sonstigen Zusätzen. Nur die Instrumente und die Stimme steht im Vordergrund. So entsteht ein wunderbares Album, welches für den Frühling wie gemacht zu sein scheint!

Meine Wertung 4,0 von 5 Sternen.

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