Der kriegerische Friedensnobelpreisträger

Als Barack Obama am Dienstag in Warschau verkündete, dass die USA eine Milliarde US Dollar für weitere Boden-, Luft und Marinestreitkräfte zur Verfügung stellen würde bekam er von allen Seiten der NATO Sympathien für diesen Geldregen.

http://www.rp-online.de/politik/ausland/obama-kuendigt-eine-milliarde-sicherheitsplan-fuer-osteuropa-an-aid-1.4285698

Allerdings war diese Ankündigung für mich der falsche Schritt zur falschen Zeit. Anstatt erneut Geld für den Militäretat aufzuwenden und gleichzeitig Provokationen in Richtung Russland in Kauf zu nehmen sollte sich der US-Präsident besser darauf konzentrieren die Finanzmittel in seinem Haushalt für Militär und Rüstung herunterzufahren und in andere Sektoren zu investieren. Nachdem es in den letzten Tagen in der Ukraine zudem ruhiger geworden ist und der Russland-Konflikt sich abschwächt war dies ein falsches Zeichen, welches sicherlich nicht den friedlichen Dialog fördert. Eine richtige Reaktion kam dabei aus Deutschland. Ursula von der Leyen wies darauf hin, dass es nicht weiter nötig sein den Etat aufzustocken, sondern viel mehr die Effizienz hinterfragt werden sollte.

Es bleibt zu hoffen, dass Merkel und Cameron heute und morgen die Beziehungen zu Putins Russland soweit in die richtigen Bahnen lenken, dass Obamas „Sicherheitsplan“ getrost in den Schubladen bleiben kann. Es wäre das falsche Zeichen für eine friedliche Zusammenarbeit des Westens mit Russland.

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