Interview mit FernWeh

Peter ist 21 Jahre alt und macht elektronische Musik. Unter dem Namen FernWeh veröffentlicht er auf Soundcloud und Youtube seine eigenen Tracks. Mehr als 100 000 Mal wurden seine Lieder bereits abgespielt. Dabei verbindet er melodiöse Elemente mit klassischen Beats, schafft entspannende und gleichzeitig anspruchsvolle Tracks. Perfekt zum relaxen und dennoch etwas, das im Ohr bleibt.

Die wohl naheliegende Frage vorne weg, wie kamst du zu deinem Künstlernamen, bzw. was verbindest du mit ihm?

Ich glaube es war im Jahr 2012 als ich mir den Künstlernamen FernWeh gegeben habe. Eine sehr naheliegende Person ist damals für eine längere Zeit ins Ausland gegangen und als ich daheim saß und an einem Track gebastelt habe, fiel mir der Name passend zu meinen damaligen Gefühlen ein. Klingt ein wenig kitschig, war aber tatsächlich so.

Wann hast du mit dem Mixen und der elektronischen Musik angefangen?

Mit dem Mixen (leider) noch gar nicht, dass soll sich in der nächsten Zeit allerdings ändern. Wann genau ich mit der Musik angefangen habe weiß ich selber nicht genau, ich hatte unterschiedliche Künstlernamen, die ich allerdings nicht mehr nennen möchte, da die Lieder doch sehr „gewöhnungsbedürftig“ klangen. Aber es muss um das Jahr 2009 gewesen sein.

Elektro und Minimal ist in Deutschland mittlerweile extrem populär geworden, im Radio läuft Bakermat und Klingande. Wie schwer ist es bei dieser großen Masse an Produzenten überhaupt Gehör zu finden?

Sehr schwierig, gerade jetzt wo diese Art von Musik einen Boom erlebt und eben auch im Radio läuft. Nichts desto trotz hat jeder die Chance aus der Masse hervorzustechen!

Wie unterscheiden sich gute von schlechten Tracks im Bereich Electro? Kann man das pauschalisieren?

Nicht direkt, ich finde es gibt keine schlechten Tracks, jeder hat einen anderen Geschmack, auch in der selben Genre. Wenn ich einen Track schlecht finde muss das bei anderen nicht auch so sein. Dass ist allerdings nicht nur in der Musikbranche so.

Wie gehst du vor wenn du einen Track baust? Gibt es da etwas das du dir vornimmst, nach dem du handelst?

Überhaupt nicht. Ich hol mein Midi-Keyboard raus und beginne einfach auf den Tasten herumzuspielen. Klingt etwas gut versuch ich es zu verwenden. Und ist die Melodie ersteinmal geschafft, geht der Rest von ganz allein.

Wie viel Zeit investierst du, bis ein Stück schlussendlich steht?

Das pauschal zu sagen ist schwer, aber in etwa einen Tag, natürlich über mehrere Tage, manchmal auch Wochen verteilt!

Gibt es einen für dich größten persönlichen Erfolg mit deiner Musik?

Ja, als Melokind mich fragte ob er einen Remix von einem meiner Tracks basteln darf.

Was sind deine Ziele als Künstler? Hoffst du irgendwann mal auf den Durchbruch oder ist es viel mehr ein nettes Hobby, das dir Freude bereitet?

Eher letzteres, den Durchbruch zu schaffen ist schwer, und die Zukunft ungewiss. Lieber möchte ich es als eine Art Hobby sehen, welches mir dennoch auch finanziell etwas Hilfe verschaffen kann.

Hast du irgendwelche Vorbilder für deine Musik?

Viele, die ich jetzt nicht alle aufzählen möchte.

Letzte Frage. Sehen wir vielleicht bald eine Platte von dir im Regal stehen?

Davon geh ich zurzeit nicht aus, aber dagegen hätte ich nichts. Allerdings müsste ich dafür erstmal genug Tracks produzieren, und dazu fehlt mir zurzeit leider auch ein wenig die Zeit.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

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