Album der Woche – David Guetta „Listen“

Seit ein paar Tagen ist das neue Album von David Guetta im Handel. „Listen“ heißt das nun mehr 6. Studioalbum des gebürtigen Franzosen und ist vollgepackt mit 14 Tracks. Angekündigt hat es Guetta selbst als etwas Neues, Musik wie er sie bis dato nicht produziert hat (http://www.billboard.com/articles/columns/code/6266733/david-guetta-november-album-release-date). Ob das Album diese Erwartungen erfüllen kann könnt ihr hier lesen.

Schaut man über die Trackliste fällt zunächst auf, dass jedes Lied gefeatured wird und dabei allerlei klanghafte Namen mit an Bord sind. The Script, Sia, Sam Smith und viele weitere geben sich die Klinke in die Hand.

Das Album startet mit der ersten Singleauskopplung „Lovers on the sun“ und David Guettas Neuentdeckung Sam Martin. Das Lied ist bereits seit einigen Wochen in den Charts, ebenso wie Dangerous. Nimmt man diese beiden Stücke als Grundlage zur Analyse, muss man relativ schnell erkennen, dass es eine gewisse Stringenz durch das gesamte Album gibt. So überwiegt abermals das Bestreben der eigenen gefundenen Linie treu zu bleiben und Danceelemente in jedes Stück einfließen zu lassen. Dadurch erkennt man zwar schnell eine Einheit aber ebenso eine Monotonie. Dennoch bemüht sich Guetta nicht auf das Eine reduziert zu werden. Durch abwechslungsreiche Solos von John Legend und Emelie Sandé bringt er Abwechslung und Kurzweiligkeit auf das Album. Die Variationen bleiben zwar überschaubar, dennoch sind sie eine Bereicherung für einen Dance-DJ. John Legends Stimme gepaart mit einem im Refrain eingängigen Electrobeat führen zu dem wirklich guten Lied „Listen“. Meiner Ansicht nach wird dies sicherlich noch in den Charts wiederzufinden sein. Auch die Kooperation mit Sia wird fortgeführt. Wie bereits auf dem vorherigen Album darf die gebürtige Australierin mit ihrer wirklich einzigartigen Stimme mitwirken und landet dabei mit „Bang my Head“ einen absoluten Ohrwurm! Nach dem Track acht ist dann aber auch das Radiopotential abgeschöpft. Es folgen einige durchwachsene aber nicht hochklassige Tracks, um abschließend nochmals mit einem Song von Sia zu enden.

Zwar ist das Album keine Überraschung wie sie Guetta selbst angekündigt hat, dennoch zeigt er erneut, dass jeder internationale Star Lust hat mit Ihm zu produzieren und das Aufgenommene im Regelfall das Potential für einen soliden Song hat. Auch lässt sich positiv anmerken, dass einige Versuche gemacht wurden von ganz stupidem Danceelectro zu einem moderateren Ambientstil umzuschwenken.

Meine Wertung: 3 von 5 Sternen.

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