Rückrundenvorschau SC Freiburg

Die Bundesligateams starten langsam wieder in die Vorbereitung für die Rückrunde oder sind fleißig auf dem Transfermarkt aktiv, um die gesteckten Ziele noch zu erreichen oder schlimmeres zu vermeiden. Im ersten Teil der Rückrundenvorschau geht es heute um den SC Freiburg. Auf dem letzten Platz liegt der Sportclub nach Abschluss der Hinrunde, doch den meisten ist klar, dass mit ein bisschen mehr Glück und Kaltschnäuzigkeit ein Platz im Tabellenkeller vermieden worden wäre. Man denke nur an die etlichen Gegentreffer in den Schlussminuten oder vergebene Großchancen.

Am morgigen Samstag startet der SC in seine Rückrundenvorbereitung mit dem Trainingslager in Spanien. In Sotogrande soll der Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt werden, damit man am Ende der Saison über dem Strich steht. Mit den Neuverpflichtungen Mats Möller Daehli und Nils Petersen hat Freiburg dabei zwei interessante Neuverpflichtungen präsentieren können. Ein hochbegabtes Talent und ein trotz seinen erst 26 Jahren erfahrener Mittelstürmer. Als Folge daraus hat Christian Streich in der Offensive nun nochmals neue Optionen zur Verfügung. Neben dem vermutlich gesetzten Mehmedi streiten nun Philipp, Schahin, Guédé und eben Petersen um eine Position. Auch Frantz kann zu den Konkurrenten gezählt werden, da der Ex-Nürnberger bereits einige Einsätze auf der Stürmerposition absolvieren durfte. Zulechner soll jedoch Stand jetzt an Austria Wien abgegeben werden, um in der Rückserie auf Leihbasis Spielerfahrung sammeln zu können. Auch Freis hat den Verein bereits verlassen, ebenso wie Kerk. Daehli gilt als offensiver Flügelspieler, kann aber auch hinter den Spitzen eingesetzt werden. Auf welcher Position er schlussendlich spielen wird und wie lange die Eingewöhnungszeit für den Norweger dauert lässt sich noch nicht sicher sagen.

Für das Freiburger Spiel könnten die beiden Neuverpflichtungen eine wichtige Verstärkung sein. Lediglich 17 Tore stehen bisher zu buche, Mehmedi kam mit nur einem Treffer gar nicht in Schwung. Gelingt es Streich die Abschlussschwäche zu minimieren könnte das das entscheidende Element für die Rückrunde werden. Defensiv steht man mit 25 Gegentreffern im Mittelfeld der Tabelle. Stuttgart, Bremen und Berlin haben jeweils über 30 Treffer kassiert. Sicherlich wird man jedoch auch die Arbeit nach Hinten verbessern wollen, vor allem die konzentrierte Abwehrleistung in den letzten 10 Spielminuten.

Das Spielsystem mit einem 4-4-2 und einer Doppel-Sechs wird daher wohl kaum verändert werden. Spannend dürfte aber sein, wer neben Darida in der Zentrale aufläuft. Schuster und Höfler lieferten sich hier ein wöchentliches Wechselspiel. Doch Streich ist bekannt dafür unkonventionelle Methoden auszuprobieren. So wäre auch ein Einsatz von Marc-Oliver Kempf auf der defensiven Mittelfeldposition keine Überraschung.

Fazit

Gelingt es Streich die Abschlussschwäche zu verringern und die Defensive ähnlich zu gestalten wie in der Hinrunde, sollte ein weiteres Bundesligajahr absolut machbar sein.

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