Album der Woche – „Hypermoment“ von Robot Koch

Robot Koch. Ein sperriger Name. Bürgerlich Robert Koch. Aber hinter diesem Namen verbirgt sich einer der erfolgreichsten deutschen Musikproduzent der Gegenwart. Koch hat bereits für Casper, Marsimoto, KIZ und Max Mutzke Alben produziert und sein Können unter Beweis gestellt. Die genannten Künstler sind zwar eher in einer anderen Ecke zu finden als das Genre in welchem sich das Album „Hypermoment“ wiederfindet, doch zeigt es die extreme Spannbreite von Kochs Können.

Hypermoment wurde am 06.11 veröffentlicht und ist wohl eines der interessantesten Alben in diesem Herbst. Koch schafft es gekonnt verschiedene Stimmungen einzufangen und diese auch innerhalb einzelner Lieder zu kombinieren. Gut erkennen lässt sich dies sicherlich am Opener „Circles“, welcher von düsterer schwerer Musik bis zu treibenden Beats alles vereint und vereinzelt an Kompositionen von Extrawelt oder Oliver Huntemann erinnert. Gegenstücke bilden dabei Lieder wie „Dreams“ und „Kalimba“ die zwischen Leichtigkeit und Trägheit, Wärme und Distanz und Klangvielfalt und Monotie pendeln. Robert Koch gelint es auf Hypermoment eine außergewöhnliche Klangpalette zu präsentieren, ohne dabei in obszöne Sphären auszuufern und den Hörer zu überfordern.

Wer ein Album sucht, das auf elektronischer Basis die Bandbreite des Herbstwetters abbildet wird hier fündig!

Meine Wertung: 4 von 5 Sternen

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