Ein neuer Stern am Pophorizont

Schwarz dont crack. In einer Hitliste mit schrägen Bandnamen würden die beiden Herren sicherlich weit vorne landen und dennoch bieten Ahmad Larnes und Sebastian Kreis weit mehr als das sperrige Pseudonym ihres Bandnamens an. Schwarz dont crack besteht aus dem ehemaligen New Yorker Barnes, der früher in der Modeszene unterwegs war und dem im Saarland aufgewachsenen Kreis. Mit „No Hard Feelings“ veröffentlichen die Beiden ihr Debütalbum.

Die Geschichte der Beiden wurde mittlerweile zigfach erzählt. Ein Deutscher und ein Amerikaner die sich über das Internet gefunden haben, in Berlin leben und oftmals sehr pragmatisch miteinander arbeiten. Ihr Album ist jedoch alles andere als pragmatisch und eine hohe Kunst der aktuellen Popmusik. Elektroelemente der 90er treffen auf die wunderbare R’nB-Stimme von Larnes und werden von Kreis mit melancholischen Elementen kombiniert. Herausragend sind die Titel Getaway und All my love die sich einem bereits beim ersten Hören ins Gedächtnis (oder viel mehr ins Ohr) brennen. Der Rest des Albums steht den beiden genannten Stücken in Nichts nach und man kann nur hoffen, dass es nicht bei diesem einen Album des Duos bleibt.

Einen Punkt Abzug gibt es für den doch teilweise sehr faden Text. Dennoch überzeugen mich Schwarz dont crack absolut und landen bei 4 von 5 Punkten.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s