Milky took another Chance?

Was lange währt wird endlich gut, das dachten sich wohl auch die Jungs von Milky Chance. Nachdem Sadnecessary 2013 erschien und nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ein großer Erfolg wurde, tourten Clemens Rehbein und Philipp Dausch in den vergangenen Jahren durch Europa und die USA, durch Australien und Neuseeland und gar Südafrika. Doch auf neue Musik mussten die Fans der Kassler Band lange warten. Im November vergangenen Jahres war es dann endlich soweit und die Fangemeinde durfte sich einhergehend mit dem Release der Single Cocoon auf ein neues Album freuen. Am 17.03. erschien nun eben dieses angekündigte Album Blossom. Wir haben für euch einen ersten Blick auf das Album geworfen und die Platte einmal durchgehört.

Nach dem ersten Durchgang fällt erstmal auf, nichts wirklich neu. Die Platte läuft gut durch, die Lieder sind nicht anspruchsvoll zu hören sondern gehen leicht ins Ohr. Eine Mischung aus Kaffeehausmusik und entspanntem Start in den Tag. Ab und an ein leichtes Wippen mit dem Fuß. Also zweiter Durchgang.

„Blossom“ ist ein guter Opener mit genügend Tempo und einem einfachen Refrain der schnell vertraut vorkommt. Das Konzept von Milky Chance wird hierbei sehr deutlich. Ein paar Beats, eine markante Stimme und griffige Gitarrenriffs. Der zweite Titel ist für uns bereits einer der Höhepunkte auf dem Album. „Ego“ möchte man sofort mitsingen und ist auch ein seiner Konzeption sehr gut strukturiert. Die Gitarre wird hier ausnahmsweise von deutlichen stärkeren Beats begleitet. So gut diese Lieder auch sind, man wartet an mancher Stelle dann doch auf etwas neues, etwas Überraschendes. Das findet man bei genauerem Hinhören am ehesten in der Kooperation mit Izzy Bizu im Stück „Bad Things“. Leichte Elektronote und weniger Gitarre lassen aufzeigen, dass Milky Chance mehr können, doch bleibt es bei diesem einen Versuch. So plätschert das Album weiter vor sich hin ohne schlecht zu sein, aber eben auch ohne die enorm herausstechenden Tracks.

Die Fans des ersten Albums werden sicherlich nicht enttäuscht sein, zu oft wirft man doch Künstler vor, dass Sie sich zu stark verändern würden, doch viele neue Hörergruppen wird dieses Album ebenfalls nicht erschließen.

Unsere Wertung 3,5 von 5 Sternen.

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2 Gedanken zu “Milky took another Chance?

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